Von Compton bis nach Malibu

Straight Outta Compton“ – der Film und das dazugehörige Dr. Dre Album „Compton“ war in der Hip Hop Szene in den letzten Monaten schwer im Gespräch, aber überraschenderweise war es Anderson .Paak – eigentlich ein alter Hase in L.A.’s Alt-Rap-Szene – der sein lang ersehntes Break-Through durch die Zusammenarbeit mit der Hip Hop Legende Dr. Dre auf „Compton“ hatte.

Anderson .Paak, früher auch bekannt als Breezy Lovejoy, strebt einen einzigartigen Sound an. Um das zu erreichen, hält er nicht an Grenzen von Musikgenres fest: Sein Style reicht von Trap, Hip Hop, R’n’B bis zu House. Auch sein bis vor kurzem noch fehlender fester Labelvertrag machte ihn sehr flexibel – keine Auflagen, keine Tabu-Collaborationen. Totale musikalische Freiheit. Das ist, was Anderson .Paak glücklich macht – und das spiegelt sich auch in seiner Musik wider.

Mit seinem dritten veröffentlichten Song „Room in Here“ seines zweiten Studioalbums „Malibu“ (erschienen am 15. Januar 2016) überrascht er durch romantisch-einfache und smoothe Töne, die unter die Haut gehen. Den Soul-Touch liefert dabei Sonyae Elise und eine leichte Roughness bringt The Game’s Rap-Part.

#NEUbeiHORADS

Brigitte Schönberger

Von Drogen und der großen Liebe – DIIV veröffentlichen langersehntes zweites Album

“But I never wanted this record to be mired too deep in darkness either. My life wasn’t all drugs and addiction, rehab/relapse, and sickness. I also met and fell in love with someone.”

Mit diesen Worten äußerte sich Zachary Cole Smith u.a. über die neue Single “Under The Sun” seiner Band DIIV, auf deren tumblr-Blog vor Kurzem. Beim Lesen seiner Notizen wird deutlich, dass Smith’s Erfahrungen mit Drogen in den vergangenen Jahren den ausschlaggebenden Impuls für die Arbeit am neuen Album “Is The Is Are” gaben. Bereits im Voraus kündigte die Band aus New York an, dass die neuen Songs düsterer als die auf ihrem 2012er Debütalbum “Oshin” werden sollten – eben aufgrund der Verarbeitung mit dem Geschehenen.

Doch Smith möchte mit obigem Statement auch klar stellen, dass insbesondere seine Beziehung zu Sky Ferreira ihm einige Lichtblicke schenkte, die er bewusst musikalisch umzusetzen versuchte. Somit erwartet euch nicht nur melancholische Klänge.

Nach “Dopamine”, “Bent (Roi’s Song)” und “Mire (Grant’s Song)” ist “Under The Sun” die vierte Singleauskopplung aus dem neuen Album “Is The Is Are”, das am 05.02.16 erschien. Ganze vier Jahre musste man auf den langersehnten Nachfolger von DIIV’s grandiosem Debüt warten. Doch es hat sich gelohnt – auf die Fans (und die, die es noch werden wollen) warten 17 brandneue und ziemlich großartige Songs des Brooklyner Quintetts.

Ende März kommen sie sogar für vier Konzerte nach Deutschland. Die Tickets dazu sind seit 04. Februar 2016 für etwa 20 Euro verfügbar. Hingehen lohnt sich!

30.03.2016   Köln, Gebäude 9
31.03.2016   Berlin, Lido
01.04.2016   München, Orangehouse
10.04.2016   Hamburg, Uebel & Gefaehrlich

#NEUbeiHORADS

Melanie Thelemann

Nachgefragt bei Nachgefragt

Seit Oktober 2015 fragen Laura und Vanessa nach. Sie moderieren bei HORADS 88,6 die Sendung „Nachgefragt“.

Wir haben mal den Spieß umgedreht und selbst nachgefragt.

HORADS 88,6: Was ist das Besondere an „Nachgefragt“?

Laura: Das Besondere ist, dass wir jungen Hörern zeigen, was sie später mit ihrem Leben anfangen können. Erfolgreiche Wissenschaftler, Professoren und Führungspersonen berichten, wie ihr Traumjob läuft und was man genau dabei tut. Wir machen komplexere Themen spannend und zeigen auch die persönlichen Seiten der Interviewpartner, nicht ohne viele Tipps und Tricks für unsere Hörer zu entlocken.

Vanessa: Die gesunde Mischung aus Unterhaltung und Information. Also Quatsch trifft auf Information. 😉

HORADS 88,6: Was war das Highlight eurer sechs Sendungen?

Vanessa: Hmm, dass wir unseren 1. Studiogast doch noch gefunden haben… wir standen am falschen S-Bahn-Ende 😀

Laura: Hm. Für mich war es der Besuch von Marcella. Einfach deswegen, weil sie einen tollen Weg gegangen ist, den ich auch gehen könnte. Sie war eine sehr angenehme Gesprächspartnerin. Ansonsten fand ich die persönlichen Fragen immer sehr spannend und von unnützem Wissen kann man nie genug haben 😉

HORADS 88,6: Warum sollen die Leute da draußen gerade „Nachgefragt“ hören?

Vanessa: Weil man hier etwas mit auf den Weg bekommt und nicht nur dumm gelabert wird. Hier gibt’s Einblicke in Berufsfelder, Tipps und Tricks vom Profi und Wissenschaft für Nicht-Sheldons. Also Wissenschaft wird leicht verständlich heruntergebrochen. Dafür sorgen wir schon… 😀

HORADS 88,6: Was werdet ihr am meisten vermissen?

Vanessa: Ganz ehrlich:  Einfach das Quatschen. Ich liebe es, Dinge zu vermitteln…sehe mich quasi als Bote für die Hörer. Das Vermitteln von Inhalten wird mir deswegen echt fehlen.

Laura: Ich werde es vermissen neue Menschen kennenzulernen und einen Grund zu haben, ihnen private und spannende Fragen zu stellen. Sonst hat man selten so eine Gelegenheit. Außerdem schult das Radio das spontane Plappern und auch ein wenig das Selbstbewusstsein.

HORADS 88,6: Beschreibt doch mal in einem Satz, wie ihr die Zeit bei HORADS 88,6 erlebt habt.

Laura: Die Zeit bei HORADS war mal was ganz anderes, ein neues Terrain mit vielen spannenden Herausforderungen und unheimlich netten Begegnungen.

Vanessa: Intensiv, verantwortungsvoll und geil, ey. 😀

Man merkt: Die beiden sind begeistert von ihrer Sendung. Aber jetzt stellen sie sich neuen Herausforderungen im Praxissemester. Nachfragen muss jetzt also jemand anderes. Wenn du Lust bekommen hast, die Sendung von Laura und Vanessa weiterzuführen, dann informiere dich doch gleich hier, wie du bei HORADS 88,6 mitmachen kannst.

A brief chemistry lesson from NY art-rockers

It must be hard to be a girlfriend of a chemist. One morning he tells you that you smell like carvin and you spend the rest of the day wondering if it was a compliment or not. Now imagine, what if he would write you a love song using names of the chemicals as the metaphors for his feelings. Chances are: you won’t get it.

Although it’s unclear whether some of Yeasayer’s members indeed studied chemistry or just occasionally stumbled upon an open book with the descriptions of chemical substances in his local library, he did write a love song using names of the chemicals as the metaphors for his feelings. And predictably, no-one understood what it meant.

Yeasayer – I Am Chemistry from Mute on Vimeo.

Their first single from the new album opens with the line „I’m digoxin from the foxglove plant“. Foxglove is a beautifully colored but highly poisonous flower Mehr lesen»

Von Neuseeland nach Berlin – Verzaubernde Melodien

Hey Folks, heute gibt es Liebe auf die Ohren! Charity Children beschreiben sich selbst als bunte Indie-Folk-Band der Liebenden, der Abenteurer und Bohème. Ein neuseeländisches Pärchen entscheidet sich 2011 ihr altes Leben hinter sich zu lassen und nach Berlin auszuwandern; ohne Geld, ohne Job, ohne der deutschen Sprache mächtig zu sein. Zwischen Graffiti-besprühten Gassen und verrauchten Bars entschließen sich Chloë Lewer und Elliott McKee kurzerhand ihre Leidenschaft mit anderen zu teilen und beginnen auf den Straßen Berlins Musik zu machen. Er: Gitarre. Sie: Gesang. Ihr neues Leben in Deutschland zeichnet sich dadurch aus, dass das Paar stetig an seinen Songs arbeitet und sich ganz auf die Musik konzentriert.

Das Musizieren diente anfangs dazu, sich „über Wasser zu halten“, jetzt ist es ein fester Beruf. In der Hauptstadt verschaffen sie sich einen Namen, lernen Berlin und seine Menschen kennen. 2013 nehmen sie ihr Debütalbum in ihrem Wohnzimmer auf. Nachdem sie durch Europa getourt sind, wächst ihr Bekanntheitsgrad und so auch nach und nach die Bandbesetzung. Das Duo entwickelte sich bis heute zu einer bunten Meute von unterschiedlichsten Musikern aus aller Welt. Jedes einzelne Mitglied verleiht der Band ihren individuellen Sound. Man erkennt die tiefen, tragenden Töne des Cellos und die unbeschwert, unschuldigen Melodien der Ukulele. Der Klang wird durch Gitarren und Percussion-Elemente aller Art untermalt.

Charity Children klingen nach Freiheit und nach roher Energie, unschuldig und doch powerful. Mehr lesen»

Sondersendung und Twitterwall: MediaNight 2016

Mit einem begeisterten und mehrstimmigen „Tschüss“ verabschieden sich die Moderatoren, Reporter und Redakteure des Campusmagazin von ihren Zuhörern. Über zwei Stunden Sondersendung zur MediaNight – die Luft im Studio war dick, die Stimmung jedoch sehr gut. Mit spannenden Beiträgen sendeten die Radiomacher live von der MediaNight. Eine Premiere für die rasenden Reporter waren die Live-Interviews, bei denen Besucher und Aussteller der MediaNight zum Event befragt wurden. Bei den kurzen Beiträgen „How to HORADS“ erfuhren die Hörer, wie sie selbst zu Radiomachern werden und beim Campusradio mitmachen können. Was ein CvD ist und wie viel Arbeit hinter der Recherche steckt, hört ihr hier:

Während die Studierenden vom Campusmagazin live berichten, schieben sich vor den Fenstern des Studios die Besucher der MediaNight durch die Menge. Entdecken gibt es viel in den Räumen und Gängen der Hochschule. Besonders begeistert sind die Besucher von den verschiedenen Games und Filmen, die von Studierenden selbst programmiert und produziert wurden. Dabei geht es vor allem um die Interaktion und Innovation. Doch auch die Stände, die ohne neuste Technologien auskommen, sind gut besucht. So zum Beispiel die Druckstation der Druck- und Medientechniker. Hier können sich die Besucher eine Jutetasche mit witzigen Sprüchen vom schwäbischen Blockbuster „Schdar Woors“ bedrucken lassen. HORADS 88,6 hat sich mal umgehört, was die MediaNight-Besucher so zu sagen haben:

Zusätzlich war die HORADS 88,6-Onlineredaktion unterwegs, um Fotos zu schießen, Interviews und Eindrücke mit Periscope einzufangen und live zu twittern. Der Einladung, unter dem Hashtag #medianight mitzutwittern, sind Besucher sowie Daheimgebliebene gefolgt. Die verschiedenen Tweets und Meinungen konnten alle auf der HORADS 88,6-Twitterwall sehen.

Das Fazit von vielen Besuchern und Studierenden zur MediaNight? Geil!

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