Hochschulradio Stuttgart

HORADS goes Sziget 2019

Auch dieses Jahr ist HORADS wieder auf dem Sziget Festival in Budapest unterwegs und berichtet live vor Ort!

Das erste Sziget Festival fand 1993 statt und hat sich seitdem zu einem der größten und auch einem der beliebtesten europäischen Festivals entwickelt. Es findet im Herzen der ungarischen Metropole Budapest – auf der grünen Donau-Insel Óbuda statt und unterscheidet sich schon dadurch von vielen anderen europäischen Festivals. Davon zeugen auch die scheinbar endlosen Angebote des Sziget, die sich weit über die Headliner herausstrecken.

photo: [ Sandor Csudai ] . www.facebook.com/csudaisandor

Obwohl Musik ein wichtiger Teil des Sziget ist, sind Performances, Talks und Workshops ebenso Kernelemente. Die Talkrunden – ganz zum Thema der „Love Revolution“ passend, setzen sich mit Themen wie Gay Rights, Feminismus und Drag auseinander. Dazu werden TED Talks zu Themen wie TEDxWords, TEDxActions und TEDxHeroes gehalten. Die Performances sind weitreichend: Sie reichen von einem indischen Straßenzirkus zu britischen Comedians über eine brasilianische Trommel-Show bis hin zum deutschen Mister Piano. Und das ist noch lange nicht alles! Artisten und Performance Künstler kommen aus der ganzen Welt um ihr Talent zur Show zu stellen. Doch auch die Festivalbesucher – aus über 100 Ländern können an zahlreichen Workshops wie Bauchtanz und Yoga, Afro Drums oder einem „Love Revolution“-Art Workshop teilnehmen.

Das Sziget ist also ein Festival-Urlaub der besonderen Art. Mit dem friedlichen Zusammentreffen verschiedener Kulturen und Interessen verwandelt sich Óbuda in die „Island of Freedom“ mit der „Love Revolution“ – eine Revolution aus dem Zusammenhalt der Sziget-Gemeinschaft um Anliegen zu unterstützen, die helfen sollen unseren Planeten zu einem besseren Ort zu machen – sind genau das , was das Sziget so besonders macht.

Auch gesellschaftliches Engagement legt das Sziget an den Tag, denn in diesem Jahr arbeitet das Festival durch das Sammeln von Pfandbechern mit Superar zusammen um Kindern Musik näher zu bringen, deren Eltern es sich dies sonst nicht leisten könnten.

Selbstverständlich hat das Sziget auch musikalsch viel zu bieten. Fast 200 Künstler werden in diesem Jahr wieder beim Sziget erwartet. Als Hauptacts sind dieses Mal Stars wie Ed Sheeran, Post Malone, Martin Garrix und Burak Yeter mit am Start. Auch der deutschlandweit bekannte Singer-Songwriter Bosse hat am 12. August seinen Auftritt.

Das Festival bietet aber auch vielen Newcomern und noch unbekannteren Künstlern eine Bühne: Zu ihnen gehören die US-amerikanische Metal-Band „Of Mice & Men“,der englische Alternative-Rockmusiker Yungblud und die australische Indie-Rock-Gruppe „Gang of Youths“. Wir haben die beiden Mal etwas genauer unter die Lupe genommen:

Of Mice and Men hat sich 2009 in Costa Mesa, Kalifornien gegründet. Kleiner Fun-Fact: Ausgerechnet durch Lady Gaga kam die Band zu ihrem ersten Platten-Deal!  Ihre Metal-Version von „Poker Face“ hat das Label Rise Records so begeistert, dass die Band später von ihnen unter Vertrag genommen wurde.

Wie die Band überhaupt erst auf ihren Namen kam, ist schwer zu erraten. Im Gegensatz zu ihren knorrigen Metal-Sounds, zeugt dieser nämlich von Feingeist: Einerseits bezieht sich Mouse & Men auf den gleichnamigen John Steinbeck-Roman, gleichzeitig aber auch auf eine Zeile aus Robert Burns Gedicht „To a Mouse“.

Hinter Yungblud steckt der 21-jährige Dominic Harrison aus dem englischen Doncaster, South Yorkshire. Seine strengen Gesichtszüge und sein wilder Haarschopf erinnern an eine Kreuzung aus

photo Balázs Mohai

Johnny Rotten, 6ix9ine und an Syndrome von The Incredibles. In seiner Musik wird er unter anderem von der Band Twenty One Pilots beeinflusst, die übrigens auch auf dem Sziget spielen.

Bekannt ist Yungblud vor allem für seine sozialbewussten Protestlieder, aber auch für rotzige Punk-Nummern.

Gang of Youths ist eine fünfköpfige Band aus Sydney und zählt schon jetzt zu den vielversprechendsten Live Acts in ganz Australien. Ihr Debütalbum „The Positions“ aus dem Jahr 2015 landete bereits auf Platz fünf der australischen Album Charts. Die darauf folgende EP „Let Me Be Clear“ schaffte es sogar auf die Nummer zwei. Es folgten zahlreiche ausverkaufte Shows in Australien und eine große internationale Tour. Frontmann David Le’Aupepe beschreibt deren Musik dabei so: “I want people to feel affirmed, hopeful, and bigger. It’s about connecting the heart. That’s the most important thing we do”.

Ihr wollt noch mehr über die Sziget-Acts und das Festival allgemein erfahren? Dann schaltet unbedingt ein: Am 12. Juli um 16:00 Uhr mit dem Thema der Musik-Acts und am 19. Juli um 15:00 Uhr zum Nebenprogramm und der Bedeutung des Sziget allgemein auf HORADS zur Sziget-Spezialsendung!

In 1 Woche zum Medienprofi?

Why not?

Im Februar startet die erste HORADS 88,6 Spring School – unser Kompakt-Workshop-Angebot zwischen Winter- und Sommersemester.

Wie genau die Spring School abläuft und wie ihr euch anmelden könnt, erfahrt ihr hier:

www.horads.de/springschool

Wir freuen uns.

Euer HORADS 88,6 Team

Die neue HORADS 88,6 App – Out now!

Ihr wolltet HORADS 88,6 schon immer unterwegs, in der Bahn, bei einem Spaziergang oder beim Sport im Fitnessstudio hören, aber das Gym stellt den Sendern nicht um? Dann ladet euch jetzt die neue HORADS 88,6 App herunter!

 

 

Die App wurde im Rahmen eines Anwendungs-Projekts des Studiengangs Mobile Medien von einer Gruppe mehrer Studierenden entwickelt. Innerhalb eines Semesters wurde die alte App komplett überholt und dabei auf eine bessere User Experience durch neues Design geachtet. So könnt ihr jetzt ganz unkompliziert und direkt bei HORADS 88,6 einschalten, eure Lieblingssongs markieren und das laufende Programm des Senders anschauen. Oder ihr gelangt mit zwei Klicks direkt auf Instagram, Spotify und der HORADS 88,6 Homepage. Falls ihr einen Song verpasst habt könnt ihr den Songsucher verwenden um Namen und Interpreten des Songs herauszufinden.

 

Musik, Podcast und das gesamte HORADS 88,6 Paket in einer App! Holt sie euch jetzt und genießt euer Hochschulradio überall.

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Wolfgang Baum im Podcast SPRICH:STUTTGART

Während seines Auslandssemesters in Kairo wurde Wolfgang Baum klar: Die Entwicklungszusammenarbeit wird sein Berufsfeld. Heute ist er Co-Geschäftsführer der “Fairventures Worldwide” mit Sitz am Stuttgarter Feuersee. Die NGO forstet unter anderem ehemalige Regenwaldflächen in Indonesien auf. Die Kleinbauern vor Ort macht Wolfgang Baum dabei zu Partnern. Er versteht sich als Brückenbauer zwischen den Kulturen und Bedürfnissen. Er will Lebensgrundlagen schaffen um gleichzeitig das Klima zu schützen. Denn “wir tragen alle eine persönliche Verantwortung für das Klima”, sagt er im Podcast.

Befragt wird Wolfgang Baum im Haus des Waldes in Stuttgart-Degerloch von zwei Hosts: Prof. Stephan Ferdinand ist Direktor des Instituts für Moderation (imo) an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM). Tobias Schäfer ist Masterstudent und Teilnehmer des Qualifikationsprogramms Moderation am imo. Best Buddy ist Johannes Schwegler.

Der Podcast geht am 01.07.2022 auf allen gängigen Streaming-Plattformen online und läuft auf HORADS 88,6 am Freitag 01.07. ab 13:00 Uhr und am Sonntag den 03.07 ab 11:00 Uhr.

Wenn ihr also mehr über den Stuttgarter Umweltschützer Wolfgang Baum erfahren wollt, schaltet am Freitag oder Sonntag bei SPRICH:STUTTGART auf HORADS 88,6 ein!

Marie-Laurence Jungfleisch bei SPRICH:STUTTGART

Sie gehört zu den besten deutschen Leichtathletinnen. Spezialisiert hat sich Marie-Laurence Jungfleisch auf den Hochsprung. Seit 2011 hat sie die Siege bei den Deutschen Meisterschaften mehr oder weniger abonniert. Bei Europa- oder Weltmeisterschaften liegt sie international im Spitzenfeld, auch bei Olympischen Spielen war sie vorne mit dabei. Vor sechs Jahren übersprang Jungfleisch erstmals die 2-Meter-Marke.

Ihre sportliche Heimat ist der VfB Stuttgart. Im Schatten des Stadions trainiert sie als Soldatin im Olympiastützpunkt. Parallel studiert sie an der Pädagogischen Hochschule und wird Grundschullehrerin. Den Kindern will sie den Rücken stärken und ihnen Verständnis für Vielfalt vermitteln. Ihr selbst wurde das als Kind verwehrt. Von ihren Lehrerinnen fühlte sie sich nicht verstanden, wenn sie wegen ihrer Hautfarbe von anderen gemobbt wurde.

Befragt wird Marie-Laurence Jungfleisch im Olympiastützpunkt Stuttgart von zwei Hosts: Prof. Stephan Ferdinand ist Direktor des Instituts für Moderation (imo) an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM). Martin Hoffmann war Teilnehmer des Qualifikationsprogramms Moderation am imo und ist freiberuflicher Moderator. Best Buddy ist Amina Ousman-Daouda.

Der Podcast geht am 20.05.2022 auf allen gängigen Streaming-Plattformen online und läuft auf HORADS 88,6 am Freitag 20.05. ab 13:00 Uhr und am Sonntag den 22.05 ab 11:00 Uhr.

Wenn ihr also mehr über die Leichtathletin Marie-Laurence Jungfleisch wissen wollt schaltet am Freitag bei SPRICH:STUTTGART ein!

 

Im Wohnzimmer beim…


28.04.2022 | „Nahdistanz [Range]”


Ab heute spiele ich hier im Wohnzimmer zweiwöchentlich Mixes aus einem frühen ‚Seitenarm‘ meines „Range”-Projekts, den ich schon 2019 ‚gelegt hatte‘, vor den ersten ‚Farbmixes‘. Sie können als eine ‚andere thematische Aufladung‘ beziehungsweise Ergänzung meines nun über längere Zeit laufenden ‚Farbenprojekts‘ verstanden werden. Schließlich lässt dessen Titel ja ganz unterschiedliche Bedeutungs- und ‚Bandbreitengebungen‘ zu.

Kontext:
Was ist Nähe?
Scheint nahe, was offenbart?
Liegt nahe, was offenlegt?
Geht nahe, was offen liegt?
Schafft Nähe, was greifbar wird?

Beschreibung/Idee:
Songs und Tracks, denen, für mich, das Thema Nähe auf vielfältige Weise gemein ist bzw. sein könnte: von verdichtet bis entspannt, von zentnerschwer bis federleicht. Wobei mir beim Zusammenstellen etwas auf den ersten Blick Erstaunliches aufgefallen ist: „nah” und „weit” liegen für mich – obgleich scheinbar gegensätzlich – oft ganz eng beieinander. Oder auch: Oft waren die Songs und Tracks, denen ich (eine Verbindung zum Thema) „Nähe” zuschreibe, gleichzeitig die mit der größten wahrgenommenen Weite im Sinne klanglicher und/oder inhaltlicher Tiefenschärfe und Ausbreitung.

Ich wünsch‘ euch viel Freude damit – ’n Peace geht raus!


Trackliste, Kontakt & Spotify Playlists

0:00:17 | josh homme – blood on the wall
0:01:26 | finn – norden
0:03:49 | ibeyi – cane [everything Is recorded]
0:06:38 | belgrad – westen
0:13:48 | spinvis – bijt mijn tong af
0:17:03 | paul mccartney – i don’t know
0:21:13 | die goldenen zitronen – nützliche katastrophen
0:24:53 | bill ryder-jones – there’s something on your mind
0:29:53 | isolation berlin – vergeben heißt nicht vergessen
0:34:43 | s. carey – brassy sun
0:38:08 | gorki – mia
0:42:59 | why? – easy
0:45:42 | martin kohlstedt & gewandhauschor – ksycha
0:51:04 | ben howard – someone in the doorway
0:55:49 | kurt vile – loading zones
0:59:04 | amongster – leaving our arms
1:02:29 | the tallest man on earth – fields of our home
1:06:48 | simon & garfunkel – scarborough fair canticle
1:09:50 | sin fang, sóley, örvar smárason – team dream party kids
1:14:38 | gang of youths – do not let your spirit wane
1:22:05 | heymoonshaker – streets of england
1:24:57 | faber – bratislava
1:28:11 | isolation berlin – mir träumte
1:31:05 | spinvis – huid
1:32:23 | hozier – nfwmb
1:36:25 | art school girlfriend – bending back
1:39:39 | billie eilish – when i was older
1:43:36 | christian löffler – ry
1:48:34 | örvar smárason – flashlight
1:53:20 | the slow show – strangers now
1:58:20 | nadia schilling – bad as me [teil 1]

Für Kontakt zur Sendung, zur Musik und zu meinen Mixes schreibt einfach an: mich@mannaufdercouch.de. Soweit dort verfügbar, findet ihr alle Einzeltitel aller meiner Sendungen hier in einer Spotify-Playlist. Dort habe ich auch eine ‚Endlos-Playlist‘ am Start, die ich euch als ‚Zufallswiedergabe-Entdeckungsreise‘ ans Herz lege. Ich nenne sie ☀️Das🌕Leuchten🌠.


21.04.2022 | „Grüntöne [Range]”


Heute ’starte ich‘ im Wohnzimmer zweistündig ’so richtig rein‘ in eines meiner größten Musik-Herzensprojekte. Mit einem Thema, das mich seit langer Zeit begleitet und dem ich mich immer wieder aufs Neue nähere. Und für das ich jetzt, nach Jahren des Zusammenstellens und immer wieder Neuanordnens und Ausfeilens, eine Form gefunden habe, es so auszudrücken wie mir das gefühlt schon sehr lange vorschwebt:

Musik ist nicht zuletzt Farbe! Und Farbe ist für mich und Viele – meiner Meinung nach sogar im Wesentlichen: alle, die sich dafür öffnen – nicht nur sicht-, sondern auch spür-, schmeck-, riech-, und nicht zuletzt: hörbar. Darum geht es in „Range“. Letzte Woche habe ich euch hier schon eine Art ‚Überblicksmix‘ gespielt. Einen, der, meiner ‚Wahrgebung‘ nach – denn natürlich ist das hoch subjektiv – ‚das ganze Farbspektrum abdeckt‘.

Für ‚Range‘ verwende ich einen Farbkreis ohne klare Abgrenzungen, in dem ‚alles ineinander fließt‘. Die Farben, auf die ich mich dabei thematisch konzentriere, sind: Grün, Türkis, Blau, Violett, Magenta, Rot und Gelb.

Es gibt die unterschiedlichsten Ansätze und Schemen, das Spektrum der Farbwahrnehmung und -gebung abzubilden. Ich habe bewusst einen mir eigenen, für mich stimmigen Zugang gewählt, mich an keine dieser Theorien und wissenschaftlichen Erkenntnisse ganz orientiert. Gleichzeitig finde ich sie hoch spannend. Und gebe euch bald hier im Blog einen Überblick. Diese Woche bin ich zu dieser Zusammenstellung noch nicht gekommen.

In der heute beginnenden ersten, siebenteiligen, Projektetappe von ‚Range‘, spiele ich euch je einen ‚Farbtöne-Mix‘ zu den Farben, mit denen ich arbeite. Das meine ich im Sinne eines jeweils größeren ‚Farbsegments‘. Heute: ‚Grüntöne‘ von Grüngelb über Gelbgrün, Grün und Türkisgrün bis Grüntürkis.

Ein weiterer Ausblick: Nach den Farbsegmenten — die ich bewusst nicht stur in die Reihenfolge einer ‚Line entlang des Farbkreises‘ spiele, den ich verwende, sondern auch ‚darin hin und her springe‘ — möchte ich mich kleineren Segmenten zuwenden, den jeweiligen ‚Mischfarben‘ (z. B.: Grüngelb), dann: ‚Einzelfarben‘ (z. B.: Grün).

Abschließend werde ich dann mit den Farben Weiß, als ‚Mittelpunkt aller Farben‘, einer Art ‚Subtraktion‘, und Schwarz, als ’summierendem Außenrand des Farbspektrums‘, einer Art ‚Gesamtheit‘ spielen. Wie ich das GANZE als ein Spielen begreife, ohne jeden Anspruch auf Allgemeingültig- oder wahrnehmbarkeit. Und doch: Wann immer ich Andere fragte: „Ohne darüber nachzudenken, einfach aus dem Bauch heraus: Welche Farbe hat diese Musik für dich?” habe ich erlebt, dass es starke Übereinstimmungen in den Wahrgebungen gibt, teils auch mit den Farben der Albumcovers. Nach denen und über die ich gern auch gemeinsam mit euch forschen und einen Erfahrungsaustausch führen möchte. Wenn ihr dazu mit mir Kontakt aufnehmen möchtet, schreibt einfach an mich@mannaufdercouch.de.

Ich wünsche euch Farbe und Freude mit „Range — Grüntöne” und lade euch herzlich ein, gemeinsam mit mir mehr darüber zu erfahren. ’n Peace geht raus!


Trackliste und Einordnung, Kontakt & Spotify Playlists

Oberhalb der Tracklist zeige ich euch nachstehend den Farbkreis in groß auf, den ich für das ganze Projekt verwende. Wenn ihr mögt, könnt ihr heute Abend ja mal selbst prüfen, wo ihr die einzelnen Titel darin ‚verorten‘ würdet. Meine eigene ‚Verortung‘ werde ich immer erst nach der Sendung dort hinzufügen.

0:00:00 | borjomi national reserve sounds [hintergrundpur]
0:00:21 | boards of canada – sherbet head [01]
0:00:27 | erläuterung range-projekt
0:02:35 | boards of canada – new seeds [02]
0:07:34 | brandt brauer frick – rest [03]
0:11:00 | haai – be good [04]
0:17:20 | hauschka – trees only exist in books [05]
0:22:58 | kalabrese, sarah palin – kafi lied [06]
0:30:24 | martin glass – okinawa fantasia [07]
0:31:32 | warren ellis – la lettre [08]
0:33:44 | moby – falling rain and light [09]
0:38:11 | moby – the ceremony of innocence [10]
0:41:36 | yoste – chihiro [11]
0:44:55 | dné – asos model crush [12]
0:46:13 | eska – this is how a garden grows (unkle reconstruction) [13]
0:53:22 | max cooper – phi [14]
0:56:13 | oliver koletzki – a tribe called kotori [15]
1:01:08 | gioli – echo of the woods [16]
1:04:12 | bukahara – no! [17]
1:07:56 | acht eimer hühnerherzen – mittelmaß [18]
1:10:45 | django django – sand dunes [19]
1:14:31 | lali Puna, baths – move on [20]
1:18:02 | max cooper, tom hodge – symmetry (vessels rmx) [21]
1:23:17 | stippenlift – de laag onder de bodem [22]
1:25:46 | throwing snow – subtitles [23]
1:30:53 | we are aust – wild river [24]
1:33:15 | paul mccartney – people want peace [25]
1:36:03 | surma – voyager [26]
1:39:23 | flamingods – toboo groves [27]
1:41:08 | céline gillain – i’m grateful [28]
1:45:02 | boards of canada – constants are changing [29]
1:46:31 | will stratton – wild rose [30]
1:49:35 | kaas, miwata – jamaica, jamaica [31]
1:53:19 | alabama shakes – hang loose [32]
1:55:21 | bear’s den – above the clouds of pompeii [33]

Für Kontakt zur Sendung, zur Musik und zu meinen Mixes schreibt einfach an: mich@mannaufdercouch.de. Soweit dort verfügbar, findet ihr alle Einzeltitel aller meiner Sendungen hier in einer Spotify-Playlist. Dort habe ich auch eine ‚Endlos-Playlist‘ am Start, die ich euch als ‚Zufallswiedergabe-Entdeckungsreise‘ ans Herz lege. Ich nenne sie ☀️Das🌕Leuchten🌠.


14.04.2022 | „Range [seit 2018]”


Heute starte ich ein lange gehegtes und im Sammeln und Zuordnen viel gepflegtes Farben-Musikprojekt „Range” – mein im Umfang mit Abstand größtes Mix-Projekt, das ich bisher angegangen bin. In dessen sehr lange im Suchen, Entdecken, Verwerfen, Neuaufsetzen, Überarbeiten, Reintegrieren und schließlich: Finden begriffenen Rahmen habe ich insgesamt 29 Playlists zusammengestellt: eine ‚Gesamtplaylist‘ und 28 zu je einem Farbsegment. Im, sicherlich ziemlich langen, Projektrahmen, bewege ich mich auf dieser (für neue Songs weiterhin offenen) Grundlage entlang eines Farbkreises, nach dem Schema: [rot] > [orangerot] > [rotorange] > [orange] > [gelborange] > […]. Die Grundidee zum Projekt hatte ich schon 2018. Seither sammle ich Tracks, die in meinem Hörempfinden zu einer dieser Farbsegmente passen. Oft mit erstaunlichen Übereinstimmungen, was Albumcovers etc. angeht. Es geht mir dabei eher um den ‚emotionalen Gehalt‘ der Musik als um eine Art ‚musikalische Farbenlehre‘ (wohl wissend, dass es solche auf wissenschaftlicher Grundlage gibt, z. B. die für mich hoch interessante „Farbsynästhesie”).

Im ersten Schritt greife ich auf die Gesamtplaylist zu, lege daraus hier nun einen oder mehrere erste/n ‚Rundum-Mix/es‘ vor, bevor ich ‚dem Farbkreis spezifisch entlang wandere‘.

Viel Freude damit und ‚Farbe daraus‘ ☀️


Trackliste und Einordnung

Oberhalb der Tracklist zeige ich euch nachstehend den Farbkreis in groß auf, den ich für das ganze Projekt verwende. Wenn ihr mögt, könnt ihr heute Abend ja mal selbst prüfen, wo ihr die einzelnen Titel darin ‚verorten‘ würdet. Meine eigene ‚Verortung‘ werde ich immer erst nach der Sendung dort hinzufügen.

0:00:00 | wanderung bad urach ><
0:00:33 | das paradies – ein schönes unentschieden [01]
0:04:28 | carl craig, francesco tristano, les siécles, françois xaver-roth – the melody (ishmael ensemble rmx) [02]
0:10:12 | warren ellis – la lettre [03]
0:12:22 | !!! – lucy mongoosey [04]
0:15:40 | prada meinhoff – eisbär [05]
0:19:40 | teleman – submarine life [06]
0:24:29 | dka, exon, sinead maya – after calling [07]
0:31:57 | lali puna – everything counts [08]
0:36:08 | caamp – strawberries [09]
0:39:09 | maarja nuut, ruum – kuud kuulama [10]
0:42:54 | reflections, anthony mills – the boat (stockholm) [11]
0:45:12 | jon hopkins – singularity [12]
0:51:29 | spoon – i ain’t the one [13]
0:55:12 | woodkid, louis garrel – l’aérogramme de los angeles [14]
0:57:53 | night night – lulla [15]
1:04:56 | eels – our cathedral [16]
1:07:22 | busta 929, boohle – ngixolele [17]
1:12:25 | kabza de small, dj maphorisa, ami faku – abalele [18]
1:18:02 | la maison tellier – sur un volcan (konvex & the shadow radio edit) [19]
1:21:30 | nastee nev – joy (instrumental mix) [20]
1:25:49 | rone – ghosts [21]
1:29:41 | jon hopkins – small memory [22]
1:31:02 | james blake – say what you will [23]
1:35:19 | nina simone – who knows where time goes (live) [24]
1:43:28 | the cinematic orchestra, roots manuva – all things to all men [25]
1:53:12 | howling – short line [26]
1:57:19 | the flashbulb – sunday, floating through suburbs [27]


Allgemeines zur Sendung

Jeden zweiten Donnerstag um 21:00 seid ihr herzlich willkommen im Wohnzimmer beim MannaufderCouch! Der MannaufderCouch wird „im normalen Leben“ meist einfach Micha genannt und ist von seinen 39 Lenzen die überwiegende Zeit Musikenthusiast durch und durch.

Ich freu‘ mich riesig, dass ich „an dieser Stelle auf dieser Welle“ 😉 meine Lieblingsmusik und meine Neuentdeckungen mit euch teilen darf. Es erwartet euch eine große Bandbreite unterschiedlicher Stile und Spielarten.

Kurz zu mir und meiner Musikleidenschaft: Musik zusammengestellt hab‘ ich eigentlich schon immer: „saß wochenlang zu Hause, mit ’nem Tape auf Rec und Pause“, heißt’s in einem meiner liebsten deutschen Hip-Hop-Tracks, „RAG-Time“ von RAG aka Ruhrpott AG. So fing das auch bei mir an – und war ganz eng mit besonderen Radioerlebnissen verbunden.

Dann entwickelte sich aus der von mir so geschätzten, weil oft so ganz unstandardisierten „Crazy-Verspieltheit“ der 90er heraus eine Radiolandschaft, die mir im Allgemeinen nicht mehr entsprach. So habe ich erst nach und nach wieder „daran angedockt“, unter ganz neuen technischen Gegebenheiten, mit den vielen heutigen Möglichkeiten von Digital- bis Webradio und weltweiter Verfügbarkeit auch lokaler Formate. Was immer da war und wo ich die technischen Weiterentwicklung über die Jahre immer mitging, waren Platten und CDs, Mini-Discs, mp3s, YouTube, so viele Konzerte, Spotify, all der feine Austausch unter Liebhabern der feinen wie schrägen Töne… Das hat mir meine Begeisterung am Zusammenbringen und Teilen von Musik mit offenen und, wie ich, eher „normierungsgenervten“ Menschen erhalten.

So kam ich um das Jahr 2007 konsequenter Weise zu fortlaufenden, ineinandergreifenden Mixes. Und habe diese seither immer weiter entwickelt, vor Allem aber: ausdifferenziert. Denn in meiner Rolle als „Mixtape Artist“ geht es mir weniger um das Perfektionieren einer bestimmten Spielart, mehr um „Neues“ in allen Formen. Aus der stetigen Suche nach Synergien zwischen und in ganz unterschiedlichen Stilrichtungen. Immer mit dem Ziel, neue Hörerlebnisse zu schaffen.

Auszüge aus denen darf ich hier wöchentlich mit euch teilen. Wenn ihr mir dazu etwas mitteilen möchtet oder Interesse an meiner Musik im Allgemeinen habt, mehr davon hören möchtet, schreibt einfach an: mich@mannaufdercouch.de.

Game Based Podcast – Jetzt bei HORADS 88,6

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Level Up für alle HORADS Hörer:innen! Der Game Based Podcast kommt ins Radio und mit ihm zwei ehemalige HdM Studenten an die Hochschule.

Game Based ist ein Angebot der ComputerSpielSchule Stuttgart und betrachtet das Thema Videospiele aus einem sozialen und pädagogischen Blickwinkel. Die beiden Moderatoren Nino Matinjanin und Dejan Simonović recherchieren das jeweilige Thema der Folge, sprechen aus ihrer eigenen Erfahrung darüber und interviewen Gäste der Gaming Branche. Jede Folge deckt ein anderes Thema ab, welches gesellschaftliche und kulturelle Fragen in Videospielen aufwirft. Moralische Entscheidungen, sexistische Charakterdarstellung oder wie Videospiele über Extremismus aufklären können, sind nur einige Themen, die im Podcast behandelt werden. In jeder Folge werden Gäste und Expert:innen zu den jeweiligen Inhalten eingeladen und von den Moderatoren interviewt. Ihr bekommt also nicht nur spannende Gäste zu hören, sondern lernt auch einiges über die Welt und Hintergründe von Computerspielen.

Der Podcast wird bereits seit Anfang des Jahres produziert und neue Folgen erscheinen einmal im Monat. Solltet ihr eine Folge verpassen, könnt ihr diese auf allen gängigen Streaming Plattformen (Amazon Prime Music, Spotify, Apple Podcast, Deezer, YouTube) nachhören.

Der Game Based Podcast startet am 18.04. um 07:00 Uhr zum ersten Mal live auf HORADS 88,6. Von da an läuft jeweils montags um 07:00 Uhr eine Folge, welche sonntags um 10:00 Uhr wiederholt wird.

Freut euch also auf sympathische Moderatoren, coole Gäste und viel Expertise zu Games und sozialen Themen!

 

Mehr Infos zum Podcast und den Moderatoren findet ihr auf der Webseite der ComputerSpielSchule Stuttgart.

#13 Hip-Hop dies das

Diese Woche begrüßen euch mal wieder Nicole and Jonas zu einer weitern Sendung Hip Hop Dies Das. Neben Tik Tok Hits und geheimen Projekten von großen Künstlern haben wir wieder einige neue Songs dabei. Schaltet ein und lasst euch berieseln. ( ˘ ɜ˘) ♬♪♫

Alle Songs die bisher bei Hip Hop dies das gespielt wurden, findet ihr ab sofort gesammelt in unserer Spotify Playlist.

Schreibt uns an hiphop@horads.de für Anmerkungen, Musikvorschläge und Kritik.