Film ab! Der zweite Tag auf dem ITFS

Wir starteten den zweiten Festivaltag, der uns mit Frühlingswetter verwöhnte. Im Café le Théâtre beim Filmemachertalk sitzen Filmemacher und Festivalteilnehmer in kleinerer Runde zusammen. Die Animationsexperten dürfen hierbei mit Fragen gelöchert werden. Unsere Reporter konnten in gemütlicher Atmosphäre mit dem israelischen Regisseur Tomer Eshed sprechen, der den ITFS-Publikumsliebling „Our Wonderful Nature – The Common Chameleon“ produziert hat.

Nachmittags waren einige von uns auf der GameZone unterwegs, um die verschiedenen Spiele auszuprobieren. Dort kann man sich beispielsweise einen virtuellen Bart abrasieren oder neuinterpretierte Klassiker wie „Kirby“ an der Konsole spielen. Auch die mittlerweile etablierte VR-Brille durfte nicht fehlen: Unser Team konnte mit Virtual Reality und einer geschickt installierten Konstruktion einen Höhenflug über eine Großstadt im Gleitschirm erleben.

Das Game wurde von HdM-Studenten über zwei Semester hinweg entwickelt.

Musikalisch ging es derweil im Gloria-Kino zu: wie Musik die Atmosphäre eines Films beeinflusst, haben unsere Reporter in einem „Streifzug durch drei Jahrzehnte DEFA-Film und Weltmusik“ erfahren.

Auch auf dem Schlossplatz ging es wieder zur Sache: Nachdem die Besucher tagsüber Kurzfilme und Musikvideos anschauen konnten, wurde abends der Film „Erinnerungen an Marnie“ gezeigt. Der Streifen stammt aus dem japanischen Studio Ghibli und wurde im Stil von Hayao Miyazaki produziert. Da das Wetter bis in den späten Abend hinein mitmachte, versammelten sich viele Zuschauer vor der großen LED-Leinwand.

Ab 21 Uhr lief im Gloria-Kino außerdem der zweite Teil der Filme, die im Internationalen Wettbewerb gegeneinander antreten. Erneut wurden acht Filme aus verschiedenen Ländern gezeigt. Auch ein Film aus Australien war dabei, der Puppentrickfilm „After All“ von Michael Cusak. Beim Animationsstreifen „The Alan Dimension“ lief Doris Days „Que Sera Sera“ im Abspann. Da konnten es sich einige Zuschauer am Ende des Tages nicht verkneifen, leise mitzusingen.

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