Wer im gläsernen Aufzug steht, sollte nicht mit Steinen werfen.

Ja, auch heute haben wir wieder ein Schmankerl „neu bei HORADS“.

Schon die ersten Takte versetzen mich in eine Chillout-Lounge, dann in ein Flugzeug. Nein: in die Chillout-Lounge eines Privatjets. Privatjet Richtung Troposphäre. Was wir dort tun, ist auch nicht so wichtig. Hauptsache ein bisschen schweben, schwelgen, schwerelos sein.

Future Elevators heißt der Ursprung des Hörvergnügens „Modern World“. Zuerst klingt der Name Future Elevators vielleicht wenig einfallsreich. Futuristische Aufzüge. Lässt man den Namensgeber der Band allerdings erst mal zu Wort kommen, ist die Metapher des Aufzuges doch vielschichtiger – so steht Future Elevators für „Emporsteigen“ und „die bestmögliche Version seiner Selbst“ zu sein.

“I liked the phrase so much that I thought I would name the band that, it’s about trying to rise above and be the best possible version of yourself, and for some reason I kept thinking about the glass elevator in Willy Wonka as a visual metaphor for this band I was putting together. We try to achieve this feeling of elevation.” (M. Shackelford/Future Elevators)

Verwurzelt sind Future Elevators in Birmingham/Alabama. Die Band ist noch recht unbekannt, was sich allerdings bald ändern könnte, spätestens wenn die Gruppe ihr gleichnamiges Debütalbum 2016 in die Läden bringen.

Zum Vorkosten gibt es jetzt schon die Single-Auskopplung „Modern World“ (VÖ 11.09.2015). In dem Lied wird auf sphärischen Klangbetten und treibenden Rhythmen das Leben im Jetzt und in der imaginären modernen Welt besungen…

(Bettina Marquardt)