Roadmovie von „Israel“ nach „Los Angeles“

Ein bärtiges Gesicht im Profil, Falten des Grübelns auf der Stirn, im Hintergrund ein Sonnenuntergang, am Horizont die Silhouette einer Stadt, der Typ lehnt an einem Oldtimer wie in einem klassischen Roadmovie… – Szenen wie diese vermag der neue Titel „LA Lately“ von Israel Nash zumindest in meiner Imagination hervorzurufen.

So weit hergeholt soll dieses Bild auch nicht sein – so erklärt Frontmann Israel Nash, dass der Song „LA Lately“ auf der Straße entstanden sei: vor, während und nach dem Aufenthalt in besagter Stadt im Zuge seiner ersten Headline Show.

Passend zum Klang der Musik sehen auch die fünf Urheber aus: kuschelig-kratzig, männlich-charmant, alternativ, mit einem Hauch von Texas oder zumindest Wüste beseelt, tiefenentspannt.

Zu finden ist das getragene Folklore-Stück auf der vierten Platte der Country-Kapelle namens „Israel Nash’s Silver Season“, welche am 9. Oktober auch der breiten Öffentlichkeit zuteilwird.

(Bettina Marquardt)