akustische Mangas mit London-based Georgia

Wenn ihr euch schon immer gefragt haben solltet, wie ein schwarz-weiß-farbenes Manga, in dem sich 2 Leute auf einem Berg treffen, musikalisch klingt, solltet ihr beim kommenden Track von Georgia genauer zuhören!

Denn genau ein solches Bild hängt bei genannter Künstlerin im Studio und diente als Inspiration für die erste Single-Auskopplung mit dem Titel Kombine aus ihrem selbstbetitelten Debütalbum (7. August 2015).

Das Album ist ähnlich farbreich wie das Video und ganz und gar nicht bloß schwarz-weiss: Der Underground-Elektropop-Sound zieht sich als Konstante durch alle Tracks, von denen einige poplastiger, andere elektrolastiger ausfallen. Weiterhin sind die Einflüsse von M.I.A. und Death Grips gut erkennbar. Textlich handeln die Lieder über persönliche Erfahrungen aus ihrem Leben, wie die Trennung ihrer Eltern oder dem Moment, an dem Georgia das erste mal Baile Funk hörte. Genauer erklärt Sie die Einflüsse ihers Albums in ihrer Spotify Playlist:

Durch die Einflüsse ihres Vaters Neil Barnes, der eine Hälfte des englischen Elektroduos Leftfield ausmacht, fand Georgia schon früh zum Schlagzeug. Ihr musikalisches Talent konnte sie schon während ihrer Schulzeit zeigen, wo sie erste Aufnahmen mit Kate Tempest und dem Mastermind von Warp Records, Kewe, machen konnte. Auch heute sind Schlagzeug und Drum-Computer fester Begleiter. So studierte die gebürtige Londonerin in ihrem Geburtsort an der School of Oriental and African Studies Musikethnologie, wo sie sich mit Schlaginstrumenten aus Bali beschäftigt.

(Björn Klose)

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